Groß war die Begeisterrung über den ersten Blick auf den Orion und seine Nebel - in Farbe!
Dazu wurden die interessanten Möglichkeiten der Canon genutzt. Belichtungszeit 2 Minuten, S/W Aufname im RAW-Modus, um alle Farbinformationen zu sichern, ISO Empfindlichkeit 1600. Erst Huckepack - ein Teil des Sternbildes wird sichtbar und dann durch das Teleskop der Nebel - wunderbar.
Mit den gleichen Einstellungen gelingt ein Blick zu der 3 Mio Lichtjahre entfernten Andromeda Galaxie. Ein Satellit saust durchs Bild. Rechts die Plejaden im Osten.
Das Jahr 2007 begann mit vielen Wolken und wenig Sicht zu den Sternen. Dennoch konnte ich im Januar einige Fotos machen. Erstmals ein Blick zum Sternenhaufen M37 und die Vega - ein schöner Stern am Westhimmel.
Am 4.Mai 2007 war wieder so ein Abend mit relativ guter Sicht ins Himmelszelt. Wieder einmal ein paar Erfolgserlebnisse. Darunter passend zur Vega im Sternbild Leier der Ringnebel M57.
Der Mai 2008 brachte mir eine neue verbesserte Nachführung, eine Sphinx von Vixen. Nun heißt es üben, üben, üben. Völlig neu ist der Umgang mit dem Polsucher. Danke an Heinz, für seine hilfreichen Hinweise.
Das Teleskop ist ein 130/1000 Newton.
Der Mai 2008 begann mit einigen klaren Beobachtungsnächten und aufregenden Reisen zu fernen Himmelsobjekten. Zielsicher gefunden, dank der neuen computer gesteuerten Vixen Nachführung.
Als Beispiel - im Sternbild Löwe die Spiralgalaxie M66 in unvorstellbaren 30 Mio Lichtjahren Entfernung. Genau so tief im Weltall die Sombrero Galaxie M104, 3 mal so groß wie unsere Milchstrasse.
Mehr als 30 Mio Lichtjahre entfernt von uns die Whirpool Galaxy am 24.5.2008 um 23.30 Uhr. Rechts der Hantelnebel mit einem f/5 Newton
Am 3.7.2008 um Mitternacht beobachtete ich erneut den Ringnebel M57 und fand M17 (Omeganebel) über dem Sternbild Schütze, am unteren Bildrand die Spur eines Satelliten.
Am 28.7. war die Nacht zwar noch sehr hell aber auch klar und so besuchte ich gemeinsam mit Heinz den Adlernebel M16.
Interessante Objekte sind Sternhaufen. Zwei Kugelsternhaufen M10 und M107 beobachtete ich am Südhimmel in unserer Milchstrasse. Orte der Entstehung neuer Sterne.
Am 6.8.08 war eine warme Nacht und so hatte ich viel Spaß an der Beobachtung meines ersten NGC Objektes, dem westlichen Teil des Cirrusnebels (NGC6960).
Flach über dem Horizont im Süden der Lagunen Nebel M8.
Wieder einmal eine klare aber helle Nacht im August.
Schwach zu erkennen die Spiralgalaxie M 66. Sie ist von der Erde etwa 35 Million Lichtjahre entfernt. Auch zu sehen eines der schwächeren Messier Objekten M76. Genannt auch Schmetterlingsnebel.
Ende April 2009 besuchte ich den Virgo-Galaxienhaufen Er ist ein großer Galaxienhaufen, dessen Zentrum sich in einer Entfernung von etwa 65 Millionen Lichtjahren befindet.
M64 ist die "Black Eye" Galaxy; die dunkle Struktur ist eine unvorstellbar riesige Staubformation mit einer Ausdehnung von etwa 8000 Lichtjahren, die Sterne dahinter verdeckt.
Schwach zu sehen aber interessant.Der Eulennebel (M97) ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Großer Bär
Leo Tripplett eine interessante Galaxiengruppe am nörlichenSternenhimmel. Am 14.5.2009 um 22.45 Uhr mit 5 Minuten Belichtung-am relativ hellen Himmel.
Nordamerikanebel NGC 7000 ist ein Gasnebel im Sternbild Schwan, etwas westlich des hellen Sterns Deneb. Aufgenommen am 3.09.2009.
Der Nebel ist 120 mal 100 Bogenminuten ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30').
Der Gasnebel ist zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahre entfernt